Links der Woche: BVB-Anschlag, Plastc Pleite und mehr

In den heutigen Links der Woche kommt man um ein Thema natürlich nicht herum: Der Anschlag auf die Mannschaft von Borussia Dortmund und das unfassbare Tatmotiv des Täters. Natürlich werde ich auch das Thema noch einmal aufarbeiten und die aktuellen Erkenntnisse mit einem gewissen zeitlichen Abstand zusammenfassen und einordnen. Darüber hinaus findet man nachfolgend mehr zur Plastc Pleite und welche Zahlungsmittel die Deutschen beim Online-Kauf bevorzugen.

BVB-Anschlag

Wahrscheinlich wirst du schon sehr viel über das Thema gehört und gelesen haben. Deshalb ist es denke ich auch ganz gut mit etwas zeitlichem Abstand darauf zu schauen. Es klingt wie im Film und ist doch bittere Realität: Der Anschlag auf den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund kurz vor dem Champions League Spiel soll aus Profitgier verursacht worden sein. Mit einer Wette auf fallende Kurse des Vereins wollte der mutmaßliche 28-jährige Hauptbeschuldigte viel Geld verdienen. Allerdings ist immer noch nicht klar, ob es noch weitere Motive gab. Klar ist auf jeden Fall, dass er eine Anzahl von Verkaufsoptionen im fünfstelligen Bereich mit einer Laufzeit bis 17. Juni 2017 erworben, die er mit einem Verbraucherkredit erworben hat. Wie man bei Capital.de lesen kann, läge der potentieller Gewinn bei lediglich 200.000 bis 300.000 Euro, eher weniger. Zudem ging die Spekulation nicht einmal auf.

Bisher soll es noch keine vergleichbare Aktion gegeben haben. Allerdings kann man auf Capital.de ebenfalls nachlesen, dass wohl schon seinerseits die Terrororganisation al-Kaida im Zuge der Anschläge des 11. September von Kurverlusten profitiert haben sollen. Allerdings gibt es auch hierfür keine direkte Beweise.

Plastc ist das Geld ausgegangen

Die Idee war gut, an der Umsetzung ist es nun wohl gescheitert. Die High-Tech-Kreditkarte von Plastc, die das Portemonnaie ablösen sollte, bekommt kein weiteres Geld mehr. Plastc sollte die meisten noch heute in unserem Geldbeutel befindliche Karten überflüssig machen. So sollte man mit Plastc nicht nur in Ladenschäften bezahlen, sondern auch mit einem einfachen Knopfdruck Bonuspunkte sammeln können. Durch den Rückzug eines Deals von über 6,75 Millionen US-Dollar musste das Unternehmen alle Mitarbeiter fristlos entlassen. Plastc ist damit einer der größten Crowdfunding-Pleiten überhaupt. Mehr dazu bei t3n.de

Deutsche kaufen weiterhin gerne auf Rechnung

Eine aktuelle und interessante Studie gibt es vom Kölner Handelsforschungsinstitut EHI zumj Thema Bezahlverfahren bei Online-Käufen. So zeigt die Studie Online-Payment 2017 unter anderem, dass deutsche Kunden nach wie vor am liebsten erst nach Erhalt der Ware bezahlen. Auf Platz 2 folgt die Lastschrift, gefolgt von Paypal. Die Lastschrift kann allerdings nur deshalb so gut punkten, da vor allem Amazon diese vorantreibt. Würde man Amazon aus der Betrachtung ausschließen, würde der Anteil von 22 Prozent am E-Commerce-Umsatz durch Lastschriften auf 4,2 Prozent sinken, was wiederum lediglich Platz 7 bedeuten würde.

Commerzbank: Aktienkurse über Sprachsteuerung

Noch kurz erwähnt: Die Commerzbank will zukünftig per Sprachsteuerung Kurse in Echtzeit über das Sprach-Steuerungssystem „Alexa“ des Internethändlers Amazon zur Verfügung stellen. Wer ein Gerät, wie beispielsweise „Amazon Echo“ und das kleinere „Amazon Echo Dot“ kann dann jederzeit mit ein paar Worten den aktuellen Kurs zur Lieblingsaktie abrufen. Mehr dazu bei faz.net.

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