Links der Woche: Kaputte Geldscheine, Onvista übernommen, CFD-Regulierung und Bankdaten-Austausch

Nach kleiner Abstinenz habe ich für euch mal wieder die interessantesten Artikel der letzten Woche herausgesucht und kurz zusammengefasst. Diesmal erfährst du hier, was man bei kaputten Geldscheine machen kann, welche Online-Bank übernomen wurde, warum die CFD-Branche zittern muss und was schon wieder das EU-Parlament beschlossen hat. Viel Spaß mit den Links der Woche!

Was mit kaputten Geldscheinen machen?

Zack, schon ist es passiert: Der Geldschein hat einen kleinen oder größeren Riss. Doch was ist nun damit? Viele versuchen diesen ja dann ganz heimlich beim nächsten Bäcker oder Kaufhausbesuch wieder unter die Leute zu bekommen, doch muss diese Heimlichkeit überhaupt sein? Wie man im Artikel auf faz.net erfährt, muss von einem kaputten Schein mehr als 50 Prozent vorhanden sein, falls nicht, erst dann ist er wertlos. Falls der kaputte, aber dennoch gültige Schein, wiedererwartend nicht angenommen wird, kann man ihn immer noch in die Bank bringen und bekommt dort Ersatz. Alles weitere zur Lebensdauer und der Robustheit von Geldscheinen erfahrt ihr im oben verlinkten Artikel.

Comdirect kauft Onvista

Die Konsolidierung in der Onlinebanken-Branche geht weiter. Comdirect, selbst Tochter der Commerzbank, übernimmt Onvista von Boursorama (Société Générale). Wie viel das ganze gekostet hat, ist nicht bekannt. Der Deal soll bis Mitte nächsten Jahres abgeschlossen sein, sofern die Aufsichtsbehörden nicht ihr Veto einlegen. Insgesamt wechseln 90.000 Kunden den Besitzer.

CFD-Branche im Visier der BaFin

Die Aufsichtsbehörde BaFin ist in der deutschen Finanzbranche gefürchtet. Nun hat es die CFD-Branche getroffen, seit Donnerstag gelten verschärfte Spielregeln. Unter anderem sorgte sich die deutsche Wertpapieraufsicht um den Anleger, der durch Nachschusspflichten sich einem unkalkulierbaren Verlustrisiko aussetzt (Margin Call). In der Presse konnte man das erst demletzt groß und breit lesen, nach dem die Schweizer Nationalbank (SNB) Stützungskäufe zugunsten des Euro gegenüber dem Franken aufgegeben hatte und Devisenspekulanten große Verluste, oft weit über ihre eigentliche Investition hinaus, verbuchen mussten. Nun haben Anbieter Gelegenheit zur Stellungnahme bis Ende Januar, dann könnten Margin Calls der Vergangenheit angehören. Mehr dazu unter: http://boerse.ard.de/anlageformen/derivate/cfd-branche-im-visier100.html

EU-Parlament beschließt automatischen Bankdaten-Austausch

Liegt schon ein paar Wochen zurück, dennoch sollte man es nicht verpasst haben: Das EU-Parlament will den Kampf gegen Steuerhinterziehung und Geldwäsche verschärfen. Dafür sollen zukünftig die Steuerbehörden in der Union in der Lage sein, automatisch Informationen über Kontosalden, Einkünfte durch Zinsen oder Dividenden auszutauschen. Eine entsprechende Reform ist unter dem Titel Legislative Entschließung des Europäischen Parlaments vom 22. November 2016 zu dem Vorschlag für eine Richtlinie des Rates zur Änderung der Richtlinie 2011/16/EU bezüglich des Zugangs von Steuerbehörden zu Informationen zur Bekämpfung der Geldwäsche angenommen worden.

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