Fussball Aktien kaufen – Wenn der Club zum Investment wird

fussball aktien kaufen: was sollte man beachtenDie Bundesliga-Saison ist vorbei, die Auf- und Absteiger stehen fest. Idealer Zeitpunkt also um einmal über Fußball-Aktien zu sprechen, bzw. über Aktien von Fußball-Clubs. Insbesondere die Aktie von Borussia Dortmund hat gezeigt, welche Probleme auf Anleger warten, wenn sie ihr Geld einem Fußball-Verein anvertrauen, der den Weg zur Aktiengesellschaft angetreten hat. [Weiterlesen…]

Finanz-Englisch: Was ist ein Net Buyer und was ein Net Seller?

Im Börsen-Englisch stößt man schnell mal auf den Begriff des Net Buyers bzw. des Net Sellers. Doch was versteht man unter diesen Net Trader?

Net Buyer

Ein Net Buyer nennt man eine Person, die mehr kauf, als sie verkauft. Sie begibt sich damit auf eine Long-Position (Net Long Position), bei der sie auf steigende Preise und damit größere Profite hofft.

Net Seller

Ein Net Seller ist genau das Gegenteil zum Net Buyer. So ist ein Net Seller eine Person, die mehr verkauft, als sie kauft.

Interessanter Nature-Kommentar zum Thema Hochfrequenzhandel

Über einen Spiegel Online Artikel bin ich auf einen sehr interessanten „Nature“-Kommentar mit dem Titel: „Physics in finance: Trading at the speed of light“ gestoßen. Der Hochfrequenzhandel kommt ja allmählich ins „Rollen“ und profitiert natürlich stark von den technologischen Errungenschaften der letzten Jahre.

Der Einsatz von Lichtwellenleiter und Laser war gestern, auf was sich Hochfrequenzhändler „freuen“ dürfen, dazu gibt Autor Mark Buchanan einen kleinen Einblick. So sei die Übertragungsgeschwindigkeit von 300.000 Kilometer pro Sekunde, die Glasfaserkabel liefern immer noch zu langsam. Schneller ginge es, wenn die Daten direkt über die Luft übertragen werden. Möglich machen sollen das solarbetriebene Drohnen und eine Flotte von Ballons. Doch erst einmal soll der nächste Schritt Hohlkern-Glasfaserkabel (hollow-core fibre cables) sein, durch denen das Licht in eine kleine Luftlücke in Lichtgeschwindigkeit sich bewegen kann. Die absolute Zukunftsvision ist dann die Datenübertragung über Neutrinos, die den kürzesten Weg durch die Erdkugel nehmen können und damit auch spätestens dann die Laserstrahlen ablösen würden, die den umständlichen Weg über die gekrümmte Erdoberfläche folgen müssen. Die ganze Entwicklung hängt momentan natürlich am Geld, momentan sind solche Zukunftsvisionen schlichtweg zu teuer. [Weiterlesen…]

Freistellungsauftrag

Jeder Privatanleger in Deutschland, also egal ob Sparer oder Aktionär, sollte wissen was ein Freistellungsauftrag für Kapitalerträge ist und wie man diesen richtig stellt. Dieser Artikel umfasst deshalb alle Antworten rund um Fragen über den Freistellungsauftrag. [Weiterlesen…]

Reingeschaut: Anlagestrategien 2015 der WirtschaftsWoche

anlagestragie-2015-dossierDie Zinsen im Keller, Immobilien und Gold gehypt, sodass man die Blase regelrecht spüren kann. Wohin mit dem Geld wird sich der ein oder andere Fragen. Ich bin zufällig über das kostenpflichtige Sonderdossier „Anlagestrategie 2015“ der Wirtschaftswoche gestolpert und dachte bei einem Preis von 1,99 Euro, dass ein Blick rein nicht schaden kann. Welche Informationen die 18 Seiten umfassen und ob sich ein Kauf lohnt, das erfährt man nachfolgend. [Weiterlesen…]

Finanzcheck: Das sollte man noch in diesem Jahr erledigen

Das Weihnachtsfest ist vorbei und schon geht auch das aktuelle Jahr zuneige. Dennoch kein Grund die Beine auf den Tisch zu legen. Es lohnt sich aus Finanzsicht noch die ein oder andere Sache zu erledigen. Was das ist, das erfährt man im nachfolgenden Video:

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Online-Banking: Ab wann man bei einem Schadensfall sein Geld nicht zurück bekommt!

Das Computermagazin c’t hat sich in der Ausgabe 25 vom 15.11.2014 etwas näher mit dem sichereren Online-Banking befasst. Neben viel technischen Know-How, wie das Aushebeln der Sicherheitsmechanismen der Banken funktioniert, konnte man darin auch nachlesen, ab wann man als Kunde selbst fahrlässig handelt und bei einem möglichen erfolgreiche Angriff selbst keine Erstattung des gestohlenen Geldes von der Bank erwarten darf. [Weiterlesen…]

Das Riester-Dilemma: Portrait einer Jahrhundertreform – ARD Dokumentation

Schon etwas älter, aber dennoch immer noch interessant: Die ARD Dokumentation „Das Riester-Dilemma: Portrait einer Jahrhundertreform“ aus dem Jahr 2012. Darin wird die Riesterrente kritisch beleuchtet, die ursprünglich mal als das Must-Have der privaten Altersvorsorge angepriesen wurde. Inzwischen häuft sich allerdings die Kritik, so zeigt die Dokumentation beispielsweise, wie staatlichen Zuschüsse vor allem den Versicherungsgesellschaften zugute und nicht den kleinen Sparern kommen. Auch das der Staat, der recht offensiv für die Riesterrente geworben hat, bei der Auszahlung großzügig Steuern erhebt, dürfte dem ein oder anderen Besitzer der Riesterrente sauer aufstoßen. Doch die Dokumentation ist nicht nur für Riesterrenten-Besitzer, sondern auch allgemein für alle Finanz-Interessierten empfehlenswert. Denn sie zeigt schonungslos auf, dass man bei neuen Finanzprodukte sich definitiv mehr als einen Gedanken darüber machen sollte, ob sich das am Ende auch auszahlen wird.


Debeka akzeptiert Sonderzahlungen nicht mehr

Den Bausparkassen geht es ja heutzutage bekanntlich richtig dreckig. Nach den fetten Jahren, in denen mit dem Geld der Anleger viel Geld verdient wurde, sieht man sich nun in der aktuellen Niedrigzinsphase mit der anderen Seite der Medaille konfrontiert. Während auf dem Kapitalmarkt die Zinsen im Keller sind, müssen die Bausparkassen ihren fleißigen Sparer weiterhin die vertraglichen zugesicherten Zinssätze gewähren, die oft bei drei Prozent und höher liegen. Ein Dilemma, doch in der Finanzwelt weiß man an wen man sich wenden muss: An den Kunden. Da wird dann mit (zweifelhaften) Kündigungen gedroht oder die eigenen AGB bis an die gesetzliche Grenze (und wohl teilweise auch darüber hinaus) zu Lasten des Kunden ausgelegt.

Diese Strategie scheint auch die Debeka zu verfolgen, bei der ich selbst einen Bausparvertrag besitze und in der letzten Zeit mehrfach Post deshalb bekommen habe. Erst kürzlich teilte man mit mir, dass mit meiner letzten Lastschrift, die für das laufende Kalenderjahr zulässige Regelsparbetrag überschritten sei. Damit würde es sich um eine Sonderzahlung handeln, „nach § 2 Absatz 2 unserer Allgemeinen Bedingungen für Bausparverträge (ABB)“. Weiter heißt es: „Sonderzahlungen akzeptieren wir immer nur dann, wenn wir sie im Interesse unserer Bauspargemeinschaft anlegen können. In der aktuellen Niedrigzinsphase ist dies jedoch nicht möglich, so dass wir Ihre Einzahlung nicht akzeptieren können.“ (bei meiner Sonderzahlung ging es übrigens um 2 Euro!)

Ich hab dann mal in den ABB aus dem Jahr 2005, als ich den Bausparvertrag unterzeichnet habe, nachgeschaut, was denn in dem genannten § 2 Absatz 2 ABB steht. Dieser lautet wie folgt: [Weiterlesen…]

Finanz-Englisch: Momentum in Finanzmärkten

Unter dem Momentum im Englischen versteht man im Zusammenhang mit der Börse die „Beschleunigungsrate“ einer Aktie hinsichtlich des Preis oder Volumens. Die Idee hinter dem Begriff „Momentum“ in Verbindung mit Aktien ist dabei, dass der Preis eher in die gleiche Richtung sich bewegt (also entweder steigt oder sinkt), als das sich die Richtung ändern würde. Diese Ansicht geht auf Glauben an eine große Anzahl an Investoren auf dem Markt zurück, die vor allem die Aktien kaufen/verkaufen, die gerade in großen Maßen gekauft/verkauft werden. [Weiterlesen…]